Therapiezentrum Otto-Bauer-Gasse
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Lebenswege mit Qualität gestalten

PSYCHOTHERAPIE

Was ist Psychotherapie?

Psychotherapie ist eine umfassende wissenschaftlich fundierte Behandlungsform, um psychisch, psychosozial oder psychosomatisch bedingte Leidenszustände (Erkrankungen) sowie Verhaltensprobleme zu heilen oder zu lindern. Ziel ist es, bestehende Symptome zu beseitigen oder zu mildern sowie dysfunktionale Verhaltensweisen und Einstellungen zu verändern. Im therapeutischen Prozess geht es auch darum, die persönliche Entwicklung, Reifung und Gesundheit zu fördern.

Unsere psychotherapeutische Grundhaltung

In der psychotherapeutischen Arbeit ist es uns wichtig, persönliche Entwicklungs- und Veränderungsprozesse in einem geschützten, wertschätzenden Rahmen unter fachlich professioneller, wohlwollender Begleitung zu ermöglichen. Respekt, Vertrauen und Achtsamkeit gegenüber den Menschen in jeder Lebenssituation zeichnet unsere therapeutische Haltung aus.

Für eine psychotherapeutische Begleitung können Sie sich an uns wenden, wenn…

  • Sie Ihre Fähigkeiten besser entfalten wollen und sich dabei bisher blockiert gefühlt haben.
  • Sie sich krank fühlen oder Schmerzen haben, obwohl der Arzt Sie für organisch gesund erklärt hat oder neben organischen Ursachen auch psychische Faktoren Ihr Befinden beeinträchtigen
  • Sie sich in einer belastenden Veränderungssituation befinden (z.B. schwere Krankheit, Tod, Frühgeburt, Behinderung, Arbeitslosigkeit, Scheidung, Trennung, Unfälle)
  • Sie sich antriebs- und lustlos, erschöpft oder ständig überfordert fühlen.
  • Sie sich oft niedergeschlagen oder innerlich leer fühlen und keine Freude am Leben finden.
  • Sie sich oft traurig und vereinsamt fühlen.
  • Sie belastende Ängste haben, die Sie in Ihrem Leben einschränken, z.B. vor Prüfungen, Kontakt mit anderen, Autoritäten, großen Plätzen, engen Räumen.
  • Sie scheinbar grundlos an rasendem Herzklopfen und Angst zu sterben leiden.
  • Sie sich innerlich gezwungen fühlen, ständig dasselbe zu denken oder zu tun (z. B. zwanghaftes Waschen, Zusperren, Grübeln,...), und bemerken, dass dies Ihr Leben sehr einengt.
  • Sie wiederholend große Probleme im Kontakt mit anderen Menschen haben (z.B. am Arbeitsplatz, Familienmitglieder, Schule usw.).
  • sich Ihre Gedanken und Ihr Verhalten ständig um Essen und Gewicht drehen.
  • Sie Gedanken plagen, über die Sie sich mit niemandem zu sprechen trauen (Scham- und Schuldgefühle, Hassgefühle, Unzulänglichkeitsgefühle, …).
  • Sie bemerken, dass Sie in letzter Zeit vermehrt zu Aufputsch-, Beruhigungs- oder Schlafmitteln (Psychopharmaka) oder zu Alkohol greifen.
  • Sie zu selbstverletzenden Verhaltensweisen neigen.
  • Sie wiederholend große Probleme im Kontakt mit anderen Menschen haben (z.B. am Arbeitsplatz, Familienmitglieder, Schule usw.).
  • Sie in einer Beziehung leben, die Sie sehr belastet bzw. sehr konfliktreich ist.
  • Sie sich in der Erziehung Ihrer Kinder dauerhaft überfordert fühlen.
  • Ihr Kind Verhaltensauffälligkeiten, emotionale oder psychosomatische Probleme hat.
  • Sie bemerken, dass es Ihnen mit zunehmendem Alter immer schwerer fällt sich Dinge zu merken.
  • Sie sich mit der Betreuung eines Angehörigen überfordert fühlen.
  • Sie ein behindertes Kind betreuen und sich Unterstützung bei der Gestaltung des Lebensumfeldes wünschen.

siehe auch: Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie

Unser psychotherapeutisches Angebot

Durch unsere langjährige Berufserfahrung ist es uns möglich, mit einer Vielfalt psychotherapeutischer Methoden und unterschiedlichen Zielgruppen zu arbeiten:

  • Kinder
  • Jugendliche
  • Erwachsene
  • Alte Menschen
  • Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung jeden Alters
  • Einzel
  • Paare
  • Gruppen

Wir sind ausgebildet in Gestalttherapie, Systemischer Therapie Hypnotherapie und Verhaltenstherapie.

Gestalttherapie-, Integrative Gestalttherapie, Gestalttheoretische Psychotherapie

„Du nimmst das was da ist, und Du nimmst es so, wie es ist,
was immer auch daraus werden mag.” Lore Perls

Die Gestalttherapie wurde von Fritz und Laura Perls sowie von Paul Goodman begründet. Sie entwickelte sich aus der Psychoanalyse, der Gestaltpsychologie und unter den philosophischen Einflüssen der Phänomenologie, des Existentialismus, des Taoismus und Zen.

Der Name „Gestalttherapie“ leitet sich aus der Gestaltpsychologie ab, einer Richtung innerhalb der Psychologie, die sich mit Wahrnehmung befasst. Der Begriff „Gestalt“ -ein altes Partizip des deutschen Verb „stellen“- bedeutet in diesem Kontext „das Wahrnehmen, Erleben oder Formen eines sinnvollen Ganzen“.

Im Zentrum der Gestalttherapie steht die lebendige Begegnung mit dem/der jeweiligen Klient/in. Hier zeigen sich, vergleichbar mit der Wahrnehmung des Bildes, dem Klienten/der Klientin vertraute, sich wiederholende, fixierte Sicht- und Verhaltensweisen, Denkmuster und Gefühle. In der Weise, wie wir unsere Lebensgeschichte erleben und, zeigt sich unser Wesen.

Unabgeschlossene Erlebnisse, ungeklärte Beziehungen, Muster, die auf alten Erfahrungen beruhen, werden als "offene Gestalten" bezeichnet.

Ziel der Gestalttherapie ist es, unerledigte Situationen aus der Vergangenheit abzuschließen, den blockierten Organismus wieder in Kontakt mit seiner Lebensenergie zu bringen, neue Handlungs- und Erlebensmöglichkeiten zu erschließen und so persönliches Wachstum zu ermöglichen.

Der/die Therapeut/in unterstützt den Klienten/die Klientin dabei, im „Hier und Jetzt“ Empfindungen, Gefühle, Bedürfnisse, Wünsche u.a. wahrzunehmen und zu entdecken. Dabei können neben dem Gespräch verschiedenen Methoden wie Experimente, Körperarbeit, Kreative Medien oder die Arbeit mit Träumen eingesetzt werden.

Systemische Therapie

Die Systemische Therapie hat ihre Wurzeln in der Familientherapie und den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Biologie, Soziologie, Physik, Kybernetik, System- und Kommunikationstheorie.

Im Mittelpunkt des therapeutischen Prozesses steht nicht nur das eigene Empfinden einer Einzelperson, sondern vor allem -im Wechselspiel mit dem persönlichen Umfeld- die Gestaltung der Beziehungen und die daraus resultierenden Handlungen sowie deren Auswirkungen auf andere.

In der Systemischen Therapie bietet sich somit die Möglichkeit, problem- und situationsabhängig eine oder mehrere Personen einzubeziehen. Ziel des psychotherapeutischen Handelns ist das Erarbeiten von Lösungen und die Aktivierung von vorhandenen Ressourcen, Stärken und Fähigkeiten.

Systemtherapeutische Gespräche (mitfühlendes Zuhören und speziell strukturierte Fragen) werden zusätzlich durch vielseitige Methoden wie Skulptur- und Aufstellungsarbeit, Familienbrett, Biographiearbeit, Reframing, Externalisierungs- und Internalisierungs-techniken, Skalierung und Metaphern etc. ergänzt.

Transaktionsanalyse

Die Transaktionsanalyse (TA) wurde Mitte der 1950er Jahre durch den Psychiater Eric Berne (1910-1970) begründet. Ziel der TA ist es, jedem Menschen die Grundeinstellung „Ich bin o.k., und Du bist o.k.“ zu ermöglichen.

Es wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch Lern- und Veränderungsfähigkeit besitzt, Entscheidungen treffen und damit über sein eigenes Schicksal im Rahmen seiner Möglichkeiten bestimmen und für sein Leben Verantwortung tragen kann. Der Mensch soll autonom und somit in Spontaneität, Bewusstheit und Intimität leben können. Die Vertragsarbeit sowie die freie und offene Kommunikation zwischen dem Therapeuten und dem Klienten sind wichtige Prinzipien. Durch unbewusste Lebenspläne, dem sogenannten Skript, kann das derzeitige Leben beeinträchtigt sein.

Die TA arbeitet mit verschiedenen Modellen wie dem „Ich Zustandsmodell“, um Verhaltens-weisen zu verdeutlichen und Formen von Kommunikation zu erklären. Mit dem „Drama Dreieck“ zum Aufdecken von psychologischen Spielen sowie mit der Analyse von „Einschärfungen und Antreibern“ sollen hinderliche Botschaften entschlüsselt und verändert werden. Echte Gefühle sollen von Ersatzgefühlen unterschieden werden und zum Ausdruck kommen können.

Die Aufgabe des Therapeuten bei der Transaktionsanalyse liegt darin, all das aufzuzeigen, was der Methode zufolge „dysfunktional“ ist. Die Verantwortung zu entscheiden, was jemand im Leben belassen, verändern und erreichen will, liegt bei jedem Einzelnen. Ziel der TA ist die positive Beschäftigung mit der Veränderung, damit ein gutes Leben im „Hier und Jetzt“ möglich ist.

Personzentrierte Psychotherapie

Der personzentrierte Ansatz geht auf Carl. R. Rogers (1902-1987) und seine MitarbeiterInnen zurück. Diese Methode kommt in vielen unterschiedlichen Arbeitsfeldern wie Psychotherapie, Beratung, Medizin, Sozialarbeit oder in Lernsituationen erfolgreich zur Anwendung.

Das Menschenbild des personzentrierten Ansatzes geht von der Annahme aus, dass jeder Mensch das Streben und die Kraft in sich birgt, alle seine Fähigkeiten zu entdecken und ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben zu führen.

„Jeder Mensch hat die Fähigkeiten und psychischen Ressourcen, sein Leben in Würde und selbstbestimmt zu gestalten. Verschiedene Lebensumstände können unsere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung jedoch blockieren. So können wir psychische Leiden als eingefrorenen Fluss der Entwicklung verstehen.“
(Peter Schmid)

In einer empathischen und wertschätzenden Atmosphäre bietet der/die PsychotherapeutIn eine Beziehung von Person zu Person an. Diese gibt dem hilfesuchenden Menschen die Möglichkeit, sich seinen Wünschen und Ängsten zu stellen und neue Sichtweisen und Verhaltensmöglichkeiten zu entwickeln.

Die möglichst ungeteilte Aufmerksamkeit des/der Therapeuten/in ist dabei nicht so sehr auf das Problem, Symptom oder Defizit eines leidenden Menschen gerichtet, sondern auf ihr gesamtes gegenwärtiges Sein im Beziehungsgeschehen.

Der typische Verlauf personzentrierter Hilfeleistung zeigt Veränderung auf den Ebenen des Erlebens, des Körperempfindens und des Verhaltens.

Rahmenbedingungen und Ablauf einer Psychotherapie

Psychotherapie kann nur auf Freiwilligkeit und der Basis der Eigenverantwortung geschehen.

Gesetzlich sind wir zu einer absoluten Verschwiegenheit verpflichtet. Dadurch bleibt ihre Privatsphäre geschützt und gewahrt.

In einem Erstgespräch können Sie die Psychotherapeutin/ den Psychotherapeuten persönlich kennenlernen und die detaillierten Rahmenbedingungen (Häufigkeit, Kosten), den Ablauf und die Arbeitsweise besprechen.

Die Sitzungen dauern in der Regel 50 Minuten im Einzelsetting und 90 Minuten im Paar- und Familiensetting.

Die Dauer einer Psychotherapie kann individuell sehr unterschiedlich sein. Je nach Indikation und Therapiezielen kann die Zeitspanne von punktuellen Sitzungen über einige Wochen, Monate bis hin zu mehreren Jahren liegen.

Vereinbarte Termine werden für Sie freigehalten und als Dienstleistung verrechnet, auch wenn Sie diese Sitzung nicht in Anspruch nehmen. Eine zeitgerechte Absage, spätestens 48 Stunden vor dem Termin, befreit Sie von dieser Verpflichtung.

IHRE PSYCHOTHERAPEUTINNEN: